Open Source
Die Fachgruppe soll sich mit den verschiedenev Open-Source Konzeptionen und ihrer Verwirklichung und Umsetzbarkeit in das deutsche Recht befassen.
Hintergrund
Die Open Source Initiative OSI listet nicht weniger als 58 OSS-Lizenzen auf ihren Seiten auf, wobei einige Doubletten enthalten sind. Allerdings gibt es tatsächlich mehr als 40 verschiedene open-source Lizenzen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen und z.T. sich gegenseitig ausschließender Konzeption. Bekannt in der Szene ist der ideologische Gegensatz zwischen der MIT/BSD Lizenz (”Public-Domain”) und der GPL, LGPL (”Copyleft”, “Licence-back”). Danben hat sich als dritter großer „Player“ die MPL der Mozilla Foundation etabliert. Große praktische Bedeutung haben außerdem diverse IBM und Sun Lizenzen.
Eines haben alle diese Lizenzen gemeinsam. Sie wurden von US-Amerikanern für die USA verfasst und stoßen selbst da z.T. auf rechtliche Schwierigkeiten. In Deutschland/Europa ist vor allem der meistens allumfassende Haftungsausschluß das Problem. Die Rechtsprechung (München, gpl-violations.org) hält sich bisher mit Blick auf die große praktische Bedeutung von Linux sehr bedeckt.
Vor diesem Hintergrund soll eine Klärung der Sach- und Rechtslage unter Einbeziehung der wirtschaftlich-praktischen Erfordernisse stattfinden.
Ansprechpartner der Fachgruppe Open Source
Kanzlei SEWOMA®
Rechtsanwalt Sebastian Wolff-Marting
swm@sewoma.de
030 - 61203616
FACHPUBLIKATIONE OPEN-SOURCE-RECHT